INFLUENCES #48 – Einzelgänger – Inside Straight (1997)

12. Januar 2015

Heute mal wieder etwas D&B Historie. Mein Bruder spielte mir öfters diese “neue” Musik vor und ich fand das ganz nett aber so richtig gekickt hatte mich das noch nicht. Das änderte sich, als ich diesen Tune auf einem seiner Mixtapes im Auto auf dicker Anlage hörte. Danach war es dann auch um mich geschehen und ich war mit dem D&B Virus infiziert.
Interessant ist, dass hinter Einzelgänger unter andem wieder Kabuki steckt. Er war es auch, der 1999 in der Halle 101 in Speyer auflegte. Diese Party blieb mir in Erinnerung, als das Erlebnis, das mich nicht nur mit der Musik, sondern auch mit dem ganzen Vibe und der Energie drumherum ansteckte.
Wenn man sich dann noch vor Augen hält, dass im Roman 1984 der Raum, in dem die Gehirnwäsche stattfindet, die Zahlen 101 trägt, muss man hier wohl von einer Verschwörung ausgehen, die wahrscheinlich von Frankfurt (Kabuki) und Frankenthal (Bassface Sascha) aus gesteuert wurde und bis heute anhält.
Ich glaube, ich überdenke noch mal diese Sache mit D&B, am Ende is die Musik noch für Chemtrails verantwortlich?!!? Ich bekomme Angst…

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INFLUENCES #47 – Melanie – Ruby Tuesday (1970/1989)

05. Januar 2015

Meine Eltern hatten damals diese Flower Power Platte im Regal stehen und so bekam ich sie auch irgendwann in die Finger. Diese Lieder haben mich alle nachhaltig geprägt, viele davon im Laufe der Zeit auch wesentlich mehr, als der hier genannte Titel, jedoch war das Stück von Melanie das erste, das ich als kleiner Steppke als mein Lieblingslied betitelt habe und so landet das heute hier.
Wer meine Mixe kennt, weiß, dass da oft Vocals drin vor kommen. Ich glaube, dass diese Flower Power u Co Einflüsse sehr ausschlaggebend dafür waren, in Gesang etwas besonders tiefes menschliches zu entdecken, das einen entsprechend auf einer anderen Ebene begegnet als es “nur” Musik macht.

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audite – DnB Jahresrückblick 2014

02. Januar 2015

Allen ein frohes neues Jahr 2015. Hier gibt es noch mal die nicht vollständige DnB Review 2014.

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INFLUENCES #46 – Verschwende deine Jugend (Buch + Doppel CD) (2001)

22. Dezember 2014

Das gleichnamige Lied von DAF darf hier nur als Aufhänger verstanden werden. Es ist nämlich nur ein Teil eines hervorragenden Buches und eines sehr unterhaltsamen Doppel-Albums. Leider findet man das jedoch nicht als Stream im Netz.
Das Buch von Jürgen Teipel gibt unkommentiert Zeitzeugenberichte von Protagonisten der aufkommenden Punk und New Wave Welle in Deutschland zwischen 1976 und 1983 wider. Dabei bekommt man viele interessante und absurde Geschichten erzählt, die einen immer wieder ins Staunen bringen. Damals waren Dinge möglich, die heute kaum vorstellbar wären und die Musik ist so herrlich sinnlos bis genial, dass sie mich immer wieder zum Schmunzeln brachte über die letzten Jahre.
Absolute Empfehlung! Übermorgen ist Weihnachten, macht euch selbst ein Geschenk, wenn ihr etwas mehr über Musikgeschichte in Deutschland erfahren wollt und wenn ihr Buch + CD irgendwo auftreiben könnt!
Achja, bitte nicht mit dem gleichnamigen Film verwechseln! Der hat quasi nichts mit dem Buch gemeinsam, außer, dass DAF darin vorkommt. Anschauen kann man sich ihn trotzdem.

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INFLUENCES #45 – Marylin Manson – The Beautiful People (1996)

15. Dezember 2014

Also wenn der Titel bei MTV lief, war die Lautstärke des Fernsehers auf Anschlag! Propz an meine Ma, die das immer ertragen hat.

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INFLUENCES #44 – Wu-Tang Clang – Enter the Wu-Tang (36 Chambers) (1993)

08. Dezember 2014

Klar, 36 Chambers darf hier natürlich nicht fehlen. Neben diesem bahnbrechenden Album müssen aber noch einige Soloalben der Künstler erwähnt werden. Allen voran GZA´s Liquid Swords aber auch die Alben von Method Man, Raekwon, Ghostface Killah und natürlich von Ol’ Dirty Bastard hatten es in sich. Ein eigener Post hat sich eigtl. auch RZA´s erstes Nebenprojekt mit den Gravediggaz verdient.
1997 war es für mich im Prinzip schon wieder vorbei mit Wu-Tang. Auf dem neuen Album waren zwar noch ein paar Perlen, wie Triumph, aber insgesamt ging mir der Hype um die Gruppe etwas auf den Zünder.
Ich glaub, ich hör die heute alle mal durch…

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audite – Downbeat Safari (Dubstep / D&B / Hip Hop / 2014)

01. Dezember 2014

Ist mir eine Ehre wieder beim KFMW Adventskalender mitmachen zu dürfen. Hier mein diesjähriger Beitrag.

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INFLUENCES #43 – Der Tobi und das Bo

24. November 2014

Das Bo lief mir am Wochenende in Bielefeld im Hotel über den Weg und da kam mir natürlich in den Sinn, dass er zusammen mit Tobi keinen geringen Anteil an meiner Hip Hop Sozialisation hat. Sie wurden ja später gerne als Hip Hop Clowns betitelt, was sie aber wohl nicht sonderlich störte, mich auch nicht. Dafür brannten sich Tracks, wie Der Racka, Is mir egal, Wir sind die Besten oder Morgen geht die Bombe hoch einfach zu sehr in meine Gehirnwindungen ein.

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INFLUENCES #42 – Kruder & Dorfmeister – K&D Sessions (1998)

17. November 2014

Egal ob K&D Sessions, DJ Kicks Mix, G-Stoned oder die ganzen Tosca und Peace Orchestra Sachen. Was die beiden anfassen wird zu musikalischem Gold und lieferte wohl weltweit den Soundtrack zu Nebelschwadenbilder ganzer Generationen. Zeitlose Klasse! Ich liebe diese Musik.

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INFLUENCES #41 – Blumentopf

10. November 2014

Seit 1997 verfolge ich mit Hochgenuss die Musik der 5 sympathischen Jungs aus München. Trotz des Erfolges und der großen Bekanntheit haben sie, in meinen Augen, nie ihre Ideale verraten und sind ihrer Linie zwischen Wortwitz, Storytelling und Sozialkritik treu geblieben. Das hier ausgewählte Stück habe ich früher immer vor Basketballspielen gehört (und mit gerappt), um mich noch mehr zu motivieren. Allerdings finden sich auf jedem Album ganz besondere Perlen, die ich immer wieder genieße. Sie haben nie versucht etwas zu sein, was sie nicht sind. Warum auch Gangster spielen, wenn man das nicht ist, warum Patois reden, wenn man nicht in Jamaika lebt und nur durch das Rampenlicht wird eine Band nicht gleich schlecht?!
“Ich hab’ es satt, weil für mich fast nichts so schlimm ist,
wie jemand mit’m falschen Image, will ich mich niemals
im Spiegel anschauen und mir dabei denken: Ich bin’s nicht.
Mach kein’m was vor und schon gar kein’m was nach,
denn ich weiß, in den meisten Wolfspelzen steckt ‘n Schaf.
Zu viele sagen, was sie machen, kaum einer macht, was er sagt”

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